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Ein
Immobilienkredit ist in erster
Linie die Finanzierung einer Wohnung oder eines Hauses zu
Wohnzwecken durch Banken, Bausparkassen, Landesförderinstitute
oder Versicherungsgesellschaften. Dieser Kredit kann einer
einzelnen Person oder einer Lebensgemeinschaft gewährt werden.
Man unterscheidet hierbei zwischen der Eigennutzerfinanzierung,
also einem Kredit für Bauherren oder Käufern, die selbst im
Objekt wohnen möchten, und der Kapitalanlegerfinanzierung, bei der der
Kreditnehmer der Viermieter der gekauften oder gebauten Immobilie sein
wird. Wer als künftiger Bauherr einen
Immobilienkredit beantragen möchte, sollte dies nach einer
gründlichen Planung des Baus tun, und natürlich, nachdem er das
passende Grundstück gefunden hat. Je besser die Planung, desto
einfacher werden die Verhandlungen mit dem Institut. Wir haben
für Sie eine nützliche Liste an
Tipps
zur Immobilienfinanzierung erstellt. Das Ziel einer guten
Immobilienfinanzierung
ist, das Risiko für beide Parteien, also dem Kreditgeber und dem
Kreditnehmer möglichst gering zu halten und die Rückzahlung des
Kredites möglichst reibungslos zu gewährleisten. Ein guter
Berater berücksichtigt dabei natürlich alle Finanzierungsquellen
und alle Fördermöglichkeiten.
Ein Immobilienkredit wird über eine
Grundschuld abgesichert.
Günstig ist es natürlich wenn der Kreditnehmer bereits
Eigenkapital vorweisen kann. Dieses kann entweder in Form eines
Bausparvertrags, Wertpapieren oder anderem Kapital vorliegen.
Wer schon etwa 40% des Bauvorhabens oder des Immobilienpreises
an Eigenkapital vorweisen kann, bekommt einen Zinsnachlass von
bis zu 0,25 Prozentpunkten für den Immobilienkredit. Dieser ist
dann sinnvoll, wenn nicht genug
Eigenkapital zur
Vollfinanzierung der Immobilie oder des Bauvorhabens vorhanden
ist und die finanzielle Lage des Kreditnehmers die problemlose
Rückzahlung eines Kredites erlaubt. Ein Immobilienkredit kann
auch steuerliche Vorteile haben.
Normalerweise wird ein
solcher Kredit als
Annuitätendarlehen vergeben, wobei
Annuität das
Wort für die Summe von
Zins und
Tilgung pro
Jahr ist. In der Praxis bedeutet das, dass der Kreditnehmer
während der Zinsbindung immer gleich hohe Raten zahlt. Die Rate
besteht dabei zum Teil aus der Tilgung des Kredits und zum
anderen Teil aus der Tilgung der Zinsen für den Kredit. Anfangs
ist dabei der Zinsanteil höher. Weil mit der Zeit immer mehr von
der Schuld abgetragen wird, sinkt der Zinsanteil im Laufe der
Zeit. Die Schuld nimmt zu Anfang also langsam, und später
schneller ab. Wichtig bei einem Annuitätendarlehen ist, dass der
Zins festgeschrieben wird. Nur so kann man die monatliche
Belastung durch den
Immobilienkredit genau berechnen. Man kann
mit dem Kreditgeber eine längerfristige Zinsbindung aushandeln,
meist bedeutet dies aber auch höhere Zinsen. Eine Alternative
ist es, die Finanzierungssumme in mehrere
Darlehen
mit zwei oder drei unterschiedlichen Zinsbindungen aufzuteilen.
Der Vorteil ist, dass man dabei von niedrigen Zinsen und der
Zinsbindung profitieren kann.
Aber auch bei der Tilgung gibt es variable Möglichkeiten.
Normalerweise beträgt die Anfangstilgung bei Immobilienkrediten etwa 1%. Wer
finanziell gut situiert ist, kann aber auch eine höhere Tilgung
wählen. Das bedeutet weniger Zinsen, schnelleren Schuldenabbau
und günstigere Kredite. Gründliche Information und Beratung ist
bei Aufnahme eines Immobilienkredits sehr wichtig. Wir bieten
Ihnen die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren, außerdem
können Sie das
passende
Angebot für Ihre Bedürfnisse erstellen lassen. Für
kleinere Investitionen empfiehlt sich eher ein
Kleinkredit,
auch hierbei bieten wir Ihnen umfassende Informationen. Vor
einer
Immobilienfinanzierung heißt es
erstmal, eine geeignete Immobilie finden.
Immobilien kaufen können Sie bei
wohnungsboerse.net. |