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Der Kleinkredit

Das Auto fährt nicht mehr wie es sollte, der neue Plasma-Fernseher ist viel schöner als der alte zu Hause, aufgrund des bald anstehenden Familienzuwachses muss ein Kinderzimmer eingerichtet werden – es gibt viele Situationen, in denen kurzfristige Finanzierungen erforderlich werden können.

Derartige Investitionen können durch einen Kredit finanziert werden. Bei kleineren Anschaffungen kann man zwischen einem Raten- und einem Kleinkredit wählen. Der Kleinkredit verschafft dem Kreditnehmer kurzfristig einen finanziellen Spielraum, mit dem er sich seine Wünsche erfüllen kann. Im Gegensatz zum Ratenkredit fällt die Schuldenlast wesentlich niedriger aus. Der Kreditrahmen liegt meist zwischen 1.000 und 5.000 Euro. Einige Institute bieten sogar bereits einen Kredit ab 500 Euro an.

Vorteile eines Kleinkredits

Der Kleinkredit ermöglicht dem Kreditnehmer eine Finanzierung bei überschaubaren Laufzeiten, wodurch die finanzielle Belastung gering gehalten wird. Wie diese monatliche Belastung ausfällt, kann man durch die Festlegung einer entsprechenden Laufzeit selbst bestimmen: wählt man einen längeren Zeitraum für die Tilgung des Kredites, fällt die monatliche Rückzahlungsrate geringer aus, sie kann leichter beglichen werden. Allerdings zahlt man im Endeffekt auch mehr durch die höhere Zinsbelastung. Bei kürzeren Laufzeiten ist die Tilgungsrate zwar höher, aber der Kleinkredit ist bereits nach kurzer Zeit abbezahlt. Die meisten Banken und Kreditinstitute bieten eine Laufzeit zwischen 12 und 84 Monaten an, so dass jeder Kreditnehmer individuell entscheiden kann, welche Variante für ihn die effektivste ist.

Bevor man einen Kredit aufnimmt, sollte man sich intensiv informieren. Bereits ein allgemeiner Vergleich mehrerer Angebote zeigt oftmals ein erhebliches Sparpotential auf. Auch kann man, wenn man sich mit diesem Thema etwas näher beschäftigt, versteckte Kostenfallen entdecken. Für die Beanspruchung eines Kleinkredits ist der effektive Jahreszins ausschlaggebend. Er enthält neben den tatsächlichen Zinsen alle anfallenden Kosten und Gebühren. Viele Institute werben aber mit dem Nominalzins, der oft wesentlich niedriger ist als der effektive Jahreszins. Auch beziehen sich viele Angebote der Banken und Kreditinstitute oftmals auf den preiswertesten Eingangszins. Im Normalfall ist der Zinssatz jedoch bonitätsabhängig, so dass der Kreditnehmer von höheren Zinsen ausgehen sollte.

Die Gründe dafür, dass die meisten Geld- und Kreditinstitute Kleinkredite erst ab 1.000 Euro bzw. manchmal auch schon ab 500 Euro anbieten, liegen vor allem im wirtschaftlichen Bereich. Es fallen hohe Bearbeitungsgebühren an, so dass sich ein Kredit erst ab etwa 2.500 Euro tatsächlich rechnet. Der effektive Jahreszins wäre bei einem noch geringeren Kreditbetrag einfach zu hoch.

Bei vielen günstigen Kreditinstituten kann man Kreditanfragen online über deren Website stellen, ohne dass Zusatzkosten anfallen. Diese Institute führen eine zeitnahe Onlineprüfung durch und geben bei einem positiven Prüfungsergebnis eine Vorabzusage. Erst nach der Vorlage des vom Kreditnehmer unterschriebenen Kreditantrages und der hierzu wichtigen Unterlagen wird die endgültige Zusage bestätigt. Füllt der Kreditnehmer also bereits die Online-Kreditanfrage wahrheitsgemäß aus, wird auch die positive Vorabbestätigung zu einer raschen Kreditvergabe führen.

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