Nützliche Tipps zur Immobilienfinanzierung
Ein Immobilienkauf sollte im Vorfeld generell sehr
gut überlegt sein. Hier spielt es nicht nur eine Rolle, ob man einen
günstigen Zinssatz bei der kreditgebenden Bank erlangen kann, sondern
auch, ob man im Vorfeld eruieren kann, wie die Wertsteigerung der
Immobilie verlaufen wird. In besonderen Regionen, den so genannten
Ballungszentren wie Stuttgart oder München, ist die Wertsteigerung immer
noch am höchsten. In den neuen Bundesländern lässt sich hingegen immer
noch kein richtiger Wertzuwachs einer Immobilie verzeichnen, abgesehen
von Dresden, Berlin und Leipzig.
Wenn man eine Immobilie kaufen möchte, sollte man also einige Dinge
beachten, damit man auch im späteren Alter noch seine Freude an der
Immobilie hat. Auch bei der Vergabe eines Kredits durch die Bank werden
solche Faktoren wie Attraktivität des Standortes, Wertsteigerung und ein
attraktives Umfeld (Stichwort Infrastruktur) durchaus berücksichtigt.
Ein Immobilienkauf ist eine finanzielle Belastung auf lange Sicht,
deshalb ist es umso wichtiger, viele
verschiedene Angebote miteinander zu vergleichen. Insbesondere die
Zinssätze, die auf eine möglichst lange Zeit hinaus fest vereinbart sein
sollten, spielen hier eine zentrale Rolle. Deshalb sollte auch nicht
generell nur die Hausbank für eine Immobilienfinanzierung in Erwägung
gezogen werden, sondern man sollte ruhig auch andere Angebote von
Kreditinstituten einholen. Neben dem
Zinssatz
ist auch der Abschluss einer Risiko-Lebensversicherung wichtig, um die
Familie im Falle von Tod oder Berufsunfähigkeit optimal abzusichern.
Ein
Eigenkapital zur Immobilienfinanzierung in Höhe von 30% sollte
generell vorhanden sein, um sich nicht zu überschulden. Unter einem
Prozentwert von derzeit 25% sollte der Kauf einer Immobilie zeitweilig
verschoben werden. Je mehr Eigenkapital man bei einem
Finanzierungswunsch einbringen kann, desto höher ist die Chance, dass
der Kredit letztendlich auch gewährt wird. Vor einer Entscheidung mit
Maklern und auch Banken sollte man generell sehr gut auf dieses Gespräch
vorbereitet sein. Dies vermittelt dem Partner die eigene Kompetenz in
Sachen Immobilienfinanzierung und man kann sehr wichtige Fragen schon im
Vorfeld klären.
Je niedriger der effektive Jahreszins ist, desto geringer sind die
monatlichen Tilgungsraten, die man an die Bank zu zahlen hat. Generell
sollt man eine möglichst hohe monatliche Tilgungsrate anstreben, damit
man den Kredit schneller zurückgezahlt hat. Dies vermindert die
Gesamtkosten ungemein. Auch Möglichkeiten der eventuellen Sondertilgung
sollten nicht außer Acht gelassen werden, da es sich um einen Kredit mit
einer sehr langen Laufzeit handelt. Sollte man während der Laufzeit
unverhofft zu einem Geldsegen gelangen und hat eine
Sondertilgung vereinbart, kann man auf diese Art und Weise ganz
einfach die restliche Kreditbelastung drücken.
Eventuell in Frage kommen auch staatliche Fördermittel, die jedoch je
nach aktueller Gesetzeslage variieren können. Stellt man einen Antrag
auf staatliche Fördermittel, sollte man unbedingt auf eine vollständige
Dokumentation achten. Das bedeutet, dass man alle erforderlichen
Unterlagen vollständig einreichen sollte, um eine reibungslose
Bearbeitung gewährleisten zu können. Das generelle Problem in der
heutigen Zeit ist, dass es Hunderte von Anbietern auf dem Markt der
Immobilienfinanzierung gibt, wobei ein kleinerer Anbieter nicht
unbedingt der schlechtere sein muss. Seriöse und unabhängige
Finanzmakler
können dem Interessenten einen umfassenden Überblick über die Marktlage
und die Konditionen geben, sofern man mit dem Internet nicht recht
vertraut ist.
Immobiliendarlehen können auch in einer Fremdwährung aufgenommen werden.
Dies ist bis dato noch eine recht ungewöhnliche Art der
Immobilienfinanzierung, verzeichnet aber einen regen Zulauf.
Primärer Vorteil ist hierbei die Unterschiedlichkeit von den Zinssätzen
der einzelnen Länder. Somit kann bei einer günstigen
Auslandsfinanzierung der Kreditnehmer günstige Zinssätze in Anspruch
nehmen, die er unter normalen Umständen nicht erzielen könnte. Ein
Forward-Darlehen ist das gleiche wie ein Annuitätsdarlehen. Hierbei ist
eine Vorlaufzeit von bis zu 60 Monaten maßgeblich. Die Zinssicherheit
wird durch einen Zinsaufschlag bei einem Forward-Darlehen erlangt. Dies
ist von Bank zu Bank unterschiedlich. Das
Forward-Darlehen wird häufig als
Anschlussdarlehen genutzt, also zur Prolongation eines Darlehens.
Das Forward-Darlehen hat als Voraussetzung eine Art von Zinsspekulation.
Der Nachteil bei einem Forward-Darlehen liegt darin, dass man einen
Vertrag mit vorher festgelegten verbindlichen Vertragsbestandteilen
eingeht, der im Nachhinein nicht mehr geändert werden kann.
Unsere Website bietet Ihnen einen kostenlos Vergleich der günstigsten
Anbieter für eine Immobilienfinanzierung. Eine besonders wichtige
Voraussetzung für den Abschluss einer Immobilienfinanzierung ist die
Kreditwürdigkeit. Ein Kreditgeber wird immer zunächst die
SCHUFA-Auskunft des Interessenten einholen, damit ermittelt werden kann,
wie kreditwürdig der Kreditnehmer ist. Sofern er einige Einträge hat und
als nicht kreditwürdig gilt, muss er in der Regel auf eine Finanzierung
verzichten, da ihm niemand einen Kredit gewähren wird. Sofern man
Einträge hat, die sich berichtigen lassen bzw. bereits erledigt sind,
sollte man diese bei der SCHUFA zur Löschung beantragen. Somit stände
der Wunschfinanzierung dann nichts mehr im Weg.
Bei der Kalkulation der Finanzierung sollten möglichst genau die
monatlich frei verfügbaren Mittel genau bezeichnet werden. Somit kann
man mit möglichst hohen Raten die Wunschfinanzierung innerhalb recht
kurzer Zeit durchführen. Auch über einen
Bausparvertrag kann ein Wunschhaus finanziert werden, in Deutschland
ist dies der klassische Weg auf dem Weg zum Eigenheim. Die Anbieter von
Bausparverträgen bieten in der heutigen Zeit recht gute
Konditionen, auch für den Kleinsparer.
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